Oldenburg (lur). In der Vergangenheit ging die Blumenschau in der Weser-Ems Halle stets über neun Tage. 2009 konnten dabei knapp 48.000 Besucher gezählt werden. Weil es aber immer auch besucherschwache Tage gab, insbesondere zur Wochenmitte gab, entschied man sich für eine Verkürzung auf fünf Tage, ohne dabei die Qualität der Blumenschau zu beschränken. Und die Idee ist aufgegangen. Mit 38.325 Gästen konnte ein starkes Ergebnis erzielt werden.
Die nackte Besucherzahl ist aber nur ein Erfolgs-Indikator. „Wir haben durchweg ein positives Feedback bekommen. Gerade die Familien zeigten sich von der diesjährigen Blumenschau begeistert“, freut sich Projektleiterin Sonja Hobbie. „Man hat gemerkt, dass das Publikum richtig ausgehungert nach Frühling ist.“
Mit gut 14.000 Besuchern war der Sonntag erwartungsgemäß der stärkste Tag. Machmal sei es richtig abenteuerlich gewesen, in welchen Massen das Publikum durch die Hallen strömte. Zwischenzeitlich habe es im Übergang zwischen Kongress- und Messehalle sogar einen regelrechten Stau gegeben, den man dann aber durch Öffnung eines zweites Ausganges wieder auflösen konnte. „Ansonsten war überall ein gutes Durchkommen, und es herrschte eine wirklich fröhliche Stimmung.“
Weil der letzte Veranstaltungstag nicht mehr ganz den Erwartungen entsprach, konnte die erhoffte Besucherzahl von 40.000 zwar nicht ganz erreicht werden, das trübt die gute Stimmung auf Seiten der Verantwortlichen aber nicht. Es dient vielmehr der Motivation. „Wir müssen im nächsten Jahr den Montag ganz einfach stärken. Die Besucher müssen keine Angst haben, dass am Schlusstag schon so einiges verblüht sein könnte. Die Blumenschau 2010 hat sich vom ersten bis zum letzten Tag perfekt präsentiert. Und das müssen wir deutlich machen“, sagt Sonja Hobbie.
Am diesjährigen Erfolg wolle man sich auch 2011 messen lassen. Deshalb werde man in jedem Falle wieder ein Familienthema, wie dieses Mal die Dinos, in den Mittelpunkt rücken. „Wir haben auch schon ein paar Ideen. Aber noch ist nichts spruchreif!“